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Tarifverträge

 
 

Apotheker werden unabhängig eines Medikamentenpreises für ihre Leistungen abgegolten. Sie tragen so einen grossen Teil zur Stabilisierung der Gesundheitskosten bei. Es gibt zwei Tarifverträge: den Tarifvertrag LOA (Bereich Krankenversicherung) und den Tarifvertrag MTK (Bereich Unfallversicherung).

 
 
 

Der Tarifvertrag “Leistungsorientierte Abgeltung (LOA)“ regelt die Abgeltung der Apotheker-Leistungen im Zusammenhang mit der Abgabe von Medikamenten, die von der Grundversicherung bezahlt werden. Das geschieht weitgehend unabhängig von Preis und Menge eines Medikaments anhand von Taxpunkten, wie man sie auch bei den Arztleistungen kennt. Dieses bewährte und vom Bundesrat genehmigte System fördert die Beratungsqualität und dient der Sicherheit des Patienten. Zudem werden dadurch finanzielle Fehlanreize zur Abgabe von teuren Medikamenten minimiert. Die Schweiz verfügt im Vergleich zu gewissen EU-Ländern über ein vorbildliches Tarifsystem für Apotheken. In der LOA werden z.B. folgende Beratungsdienstleistungen beschrieben:

  • Medikamenten-Check

  • Bezugs-Check

  • Notfalldienst

  • Einnahmekontrolle in der Apotheke

  • Abgabe einer fraktionierten Packung zur ambulanten Einnahme

  • Substitution

  • Wochen-Dosiersystem

  • Polymedikations-Check (PMC)

  • Methadon-Abgabe

Wie der Tarifvertrag LOA regelt auch der Tarifvertrag MTK die Abgeltung von Leistungen des Apothekers, welche an Personen erbracht werden, die z.B. gemäss Unfallversicherungsgesetz (UVG) versichert sind. Im Tarifvertrag MTK werden teilweise dieselben Beratungsdienstleistungen beschrieben, wie man sie auch vom Tarifvertrag LOA her kennt.

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