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eHealth-Strategie pharmaSuisse

 
 

Professionell – Digital – Vernetzt: Die Apotheke als selbstbewusster und digital vernetzter Akteur in der medizinischen Grundversorgung.

 
 
 

Seit dem 15. April 2017 ist das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) in Kraft. Die Digitalisierung des Gesundheitswesens geht aber weit über das EPD hinaus und macht auch vor den Türen der Apotheken nicht halt. Dank ihrer Kundennähe sind die Apotheken der erste Ansprechpartner für alle Gesundheitsfragen, insbesondere auch der gesunden Bevölkerung. Sie sind sowohl Coach als auch Datenmanager für ihre Kundinnen und Kunden im digitalen Gesundheitswesen. Mit ihrer Leadership im Bereich Medikamente und Medikamentendaten und ihrer breiten Vernetzung mit anderen Leistungserbringern haben die Apotheken eine starke Rolle im interprofessionellen Behandlungspfad inne.

 

pharmaSuisse nimmt bei der Entwicklung einer nationalen interprofessionellen eHealth-Plattform, welche offen ist für alle Leistungserbringer, eine aktive Rolle ein. Diese Plattform soll einerseits eine zertifizierte Stammgemeinschaft nach EPDG sein, so dass die Bürgerinnen und Bürger in jeder angeschlossenen Apotheke ein elektronisches Patientendossier eröffnen können. Kundinnen und Kunden können mit diesem Kommunikationsinstrument auch in der digitalen Welt optimal betreut, beraten und begleitet werden.

Andererseits aber ist diese eHealth-Plattform auch ein Kommunikationsinstrument zwischen den Gesundheitsfachpersonen selbst. Intelligente eHealth-Dienste (CDSS) garantieren, dass die medizinischen Prozesse zwischen den Gesundheitsfachpersonen effizient und effektiv den Medikationsprozess und die interprofessionelle Kommunikation gemäss der interprofessionellen Arbeitsgruppe (IPAG) unterstützen. Alle Informationen zur Medikation auf dem Behandlungspfad des Patienten werden von Medikations-Fachspezialisten validiert.

Diese neue eHealth-Plattform soll sich an den Werten und dem Nutzen für die Bevölkerung, aber auch der Gesundheitsfachpersonen orientieren. Mit ihr kann die Position der Apotheken in der interprofessionellen Zusammenarbeit in den Versorgungsregionen nachhaltig gestärkt werden. Sie bietet die Möglichkeit, die Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen in der Gesundheitsversorgung zu etablieren und eine echte integrierte Versorgung zu gewährleisten. Neue Behandlungs- und Abrechnungskonzepte können evaluiert und validiert werden, so dass in Zukunft alle Berufe im Gesundheitswesen auf Augenhöhe miteinander kommunizieren können. Die Apotheken sind somit Brückenbauer zum und Befähiger im digitalen Gesundheitswesen.

 
 

Kontakt

 
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Daniel Notter

eHealth-Koordination national

Abteilung Märkte & Daten

T +41 (0)31 978 58 58

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