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Medikamentenverkauf durch Ärzte

 
 

In allen Deutschschweizer Kantonen ausser Aargau und Basel-Stadt gilt die Selbstdispensation (SD) oder die Mischform (MF). Das heisst, in 17 Kantonen verkaufen Ärzte Medikamente. Darunter leiden die Patientensicherheit und die medizinische Grundversorgung in der Schweiz.

 
 
 

Die Statistik beweist: Wo Ärzte Medikamente verkaufen, gibt es weniger öffentliche Apotheken. Damit geht erstens die Qualitätssicherung der Medikation durch den Apotheker verloren, da das 4-Augen-Prinzip nicht angewendet wird und das Know-how des Arzneimittelprofis verloren geht. Zweitens fehlt den Patienten auch der Zugang zu einer sicheren Eigenbehandlung mit Arzneimitteln. Und drittens werden Menschen, die nie oder äusserst selten zum Arzt gehen, nicht erreicht. Präventionsmassnahmen wie zum Beispiel der Stuhltest zur Bekämpfung von Darmkrebs oder Impfungen finden dadurch weniger Resonanz und retten weniger Menschenleben.

Gefahr für die Versorgungssicherheit

Gleichzeitig fehlt die Infrastruktur der Apotheken, wenn es um die Versorgungssicherheit geht – vor allem zu Randzeiten sowie an Sonn-­ und Feiertagen. In Anbetracht des Hausärztemangels ist diese Tatsache umso problematischer: Setzen die Ärzte ihre Forderung nach einer Ausweitung der Selbstdispensation durch, wird dies schwerwiegende Folgen für die Grundversorgung haben. Der Medikamentenverkauf durch Ärzte zerstört das Apothekennetz. Dies gefährdet einerseits die Patientensicherheit und anderseits eine optimale medizinische Grundversorgung der Schweizer Bevölkerung.

 
 

Kontakt

 
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Fabian Vaucher

Geschäftsführender Präsident

T +41 (0)31 978 58 24

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