logo pharmaSuisse mit Schriftzug
 
 
header_themen_0059
 
 

Medikamentenkosten

 
 

Die Medikamentenkosten sind in der Schweiz in den letzten Jahren deutlich weniger angestiegen als die übrigen Gesundheitskosten.

 
 
 

Seit 2001 verfügen die Apotheker über ein bewährtes Tarifsystem: die Leistungsorientierte Abgeltung (LOA). Die LOA soll sicherstellen, dass Apotheker ihre Leistungen bei der Abgabe eines rezept¬- und kassenpflichtigen Medikaments weitgehend unabhängig von dessen Preis und Menge verrechnen können. Die Medikamentenkosten steigen seit der Einführung des Tarifvertrags LOA deutlich langsamer als die übrigen Gesundheitskosten.

Hohe Umsatzeinbussen

Durch die staatlich verfügten Preissenkungen bei Medikamenten haben die Apotheken zudem zwischen 2012 und 2014 direkte Deckungsbeitragseinbussen in der Höhe von 39,1 Millionen Franken erlitten, bis Ende 2015 waren es 60 Millionen. Der Ertrag der Apotheken pro abgegebene Packung ist aufgrund verschiedener Sparmassnahmen seit Jahren rückläufig.

Diese bedrohliche Entwicklung wird anhand der Preisindizes diverser Warengruppen der Gesundheitspflege deutlich. Die Preisindizes bilden die Entwicklung der durchschnittlichen Erträge der verschiedenen Warengruppen ab. Der Preisindex für Medikamente hebt sich deutlich von demjenigen anderer Bereiche des Gesundheitswesens ab und sinkt rapide: Seit dem Jahr 2000 ist er von 100 auf 54,9 gefallen.

Bitte geben Sie Ihre Suchkriterien ein und klicken Sie dann auf die Lupe.