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Pharmakopöe

 
 

Die Pharmakopöe besteht in der Schweiz aus der Europäischen (Pharmacopoea Europaea) und der Schweizerischen Pharmakopöe (Pharmacopoea Helvetica). Sie wird auf der Basis des Heilmittelgesetzes von Swissmedic, dem Schweizerischen Heilmittelinstitut, herausgegeben.

 
 
 

Die Pharmakopöe enthält risikogerechte und auf dem Stand von Wissenschaft und Technik erarbeitete Qualitätsvorschriften für gebräuchliche und bekannte Arzneimittel, pharmazeutische Hilfsstoffe sowie für einzelne Medizinprodukte. Diese sind verbindlich und haben Gesetzescharakter.

Mit den in der Pharmakopöe enthaltenen Vorschriften wird bezweckt, allen Patientinnen und Patienten qualitativ gleich hoch stehende Heilmittel zur Verfügung zu stellen, um so die Voraussetzung für eine sichere und wirksame Therapie zu schaffen.

Ergänzende Funktion

Gemäss dem gesetzlichen Auftrag dient die Pharmacopoea Helvetica als nationale Ergänzung zu den Vorschriften der Pharmacopoea Europaea. Damit können bestehende Bedürfnisse an schweizweit geltenden Qualitätsvorschriften abgedeckt werden. Dies ist sowohl für Arzneimittel, die lediglich auf dem nationalen Markt vertrieben werden, als auch für Arzneimittel ohne Zulassungspflicht, die in Detailhandelsbetrieben für die eigene Kundschaft hergestellt und abgegeben werden, von besonderer Bedeutung.

Die gültige Pharmakopöe in der Schweiz ist die 8. Ausgabe der Europäischen Pharmakopöe (Ph. Eur. 8) mit ihren Nachträgen 8.1 – 8.8 sowie die 11. Ausgabe der Schweizerischen Pharmakopöe (Ph. Helv.11) mit dem Supplement 11.2.

 

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