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NCD-Strategie

Nicht übertragbare Krankheiten

 

In der Schweiz leben rund 2,2 Millionen Menschen mit einer oder mehreren chronischen Krankheiten. Nebst viel Leid bei den Betroffenen und Angehörigen, verursachen diese Krankheiten auch hohe Kosten im Gesundheitssystem. Gleichzeitig ist rund die Hälfte dieser nicht übertragbaren Krankheiten durch den individuellen Lebensstil beeinflussbar. Hier setzt die NCD Strategie des BAG an und die Apotheken nehmen dabei eine zentrale Rolle ein, welche in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen wird.

 
 

Ziel der NCD-Strategie ist, dass jede Person in der Schweiz - egal ob gesund, mit erhöhtem Risiko oder erkrankt – gleichermassen von Gesundheitsförderung und Präventionsmassnahmen profitieren kann. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen präventive Angebote künftig besser in die gesamte Versorgungskette integriert werden (sogenannte Prävention in der Gesundheitsversorgung, PGV). Mit einem entsprechenden Förderfonds werden Projekte in diesem Bereich ab 2018 bis 2024 von Gesundheitsförderung Schweiz unterstützt.

Die Apotheken spielen hier eine zentrale Rolle. Sie decken die gesamte Zielgruppe der NCD-Strategie ab: zu den rund 330‘000 täglichen Kunden in der Apotheke zählen sowohl Gesunde, als auch Personen mit erhöhtem Risiko sowie akut oder chronisch Erkrankte. Sie alle profitieren durch das dichte Apothekennetz von einem einfachen Zugang zu Gesundheitsberatung und Prävention.

pharmaSuisse ist deshalb überzeugt, dass die Rolle der Apotheken in der Prävention noch an Bedeutung gewinnen wird. Eine interprofessionelle Zu¬sammenarbeit ist dabei zentral. Um eine Nachhaltigkeit der Dienstleis¬tungen zu gewährleisten, wäre eine Klärung der Vergütung von Präventionsleistungen im Rahmen der NCD-Strategie dringend notwendig. pharmaSuisse setzt sich dementsprechend für eine weitere Stärkung der Apotheken in der Prävention ein.

 

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