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Verteilung von Kaliumiodidtabletten

​Bei der Verteilung von Kaliumiodidtabletten nehmen Apotheker und Drogisten seit Herbst 2014 eine neue Rolle wahr: die Abgabe von Kaliumiodid 65 AApot an Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger in den 50 km-Zonen um die Schweizer Kernkraftwerke sowie die Rücknahme der vor zehn Jahren abgegeben Tabletten aus den 20 km-Zonen.

 

Der Bundesrat hat den bisherigen Radius für die direkte Verteilung von Kaliumiodid-Tabletten an die Bevölkerung von 20 auf 50 Kilometer erweitert. Aus diesem Grund erhält jede Einwohnerin und jeder Einwohner (rund 4,9 Mio. Personen) in diesem Verteilgebiet im Zeitraum Oktober/November 2014 eine persönliche Packung Kaliumiodid 65 AApot Tabletten per Post zugestellt.
 
Rolle der Apotheken bei Neuzuzügern
Neuzuzüger in Gemeinden im 50 km-Umkreis um Schweizer Kernkraftwerke erhalten neu bei ihrer Anmeldung auf der Gemeindebehörde einen Bezugsschein für eine Packung Kaliumiodid 65 AApot-Tabletten. Mit diesem Bezugsschein können sie die entsprechende Pa-ckung (violette Packung) in Apotheken oder Drogerien dieses Umkreises kostenlos beziehen.
 
Rolle der Apotheken bei der Rücknahme
Im Jahr 2004 wurden in den 20 km-Zonen durch die Armeeapotheke Kaliumiodid 65mg-Tabletten (rote Packung) an die in diesen Zonen ständig wohnhafte Bevölkerung abgegeben. Diese Tabletten nähern sich dem Ablaufdatum und können zwecks umweltgerechter Entsorgung in Apotheken und Drogerien zurückgebracht werden.
 
Zuständig für die Erstverteilung und Anlaufstelle bei Fragen ist die Geschäftsstelle  Kaliumiodid-Versorgung im Auftrag der Armeeapotheke: www.kaliumiodid.ch.
 
Im Mitgliederbereich stehen pharmaSuisse-Mitgliedern weitere Informationen zur Verfügung (bitte anmelden).