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eMedikation

Medikamente und der Umgang mit diesen stellt eine Kernkompetenz der Apotheker dar. pharmaSuisse wird daher auch im Bereich eMedikation eine führende Rolle einnehmen und die Projektleitung einer neu gegründeten, Interprofessionellen Arbeitsgruppe eMedikation übernehmen. Diese setzt sich aus Vertretern der wichtigsten Gesundheitsberufe zusammen, welche täglich mit Medikamenten zu tun haben (Apotheker, Ärzte, Spitalapotheker, Pflegende usw.). Diese Arbeitsgruppe ist Teil der Interprofessionellen Arbeitsgruppe Elektronisches Patientendossier (IPAG-EPD), welche im April 2014 von den nationalen Berufsverbänden im Gesundheitswesen gegründet wurde.

 
Die IPAG hat zum Ziel, Vorgaben für den Aufbau und die Struktur der Inhalte des EPD unter Berücksichtigung der inter- und intraprofessionellen Prozesse festzulegen. In einem ersten Schritt wurden die beiden Arbeitsgruppen eMedikation und eAustrittsbericht eingesetzt, wobei pharmaSuisse wie gesagt die Projektleitung der Arbeitsgruppe eMedikation übernimmt, während die FMH die Projektleitung der Arbeitsgruppe eAustrittsbericht übernimmt. Beide Themenbereiche können jedoch nicht von einer Berufsgruppe alleine definiert werden, da einerseits die zugrundeliegenden Prozesse Berufsgruppen-Übergreifend verlaufen und andererseits jede Berufsgruppe andere Anforderungen an die zur Verfügung stehenden Informationen hat. Das elektronische Patientendossier (EPD) soll die Patientensicherheit erhöhen, die Qualität der Behandlung verbessern und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Gesundheitsberufen vereinfachen. Deshalb ist es unabdingbar, dass dessen Inhalt von den künftigen Anwendern des EPD – sprich allen involvierten Gesundheitsberufen – erarbeitet werden.
 
Die IPAG eMedikation hat im Dezember 2015 ihren Bericht "Zusammenfassung eMedikation" an eHealth Suisse übergeben. Darin wurde ein starkes Augenmerk auf interprofessionelle Prozesse gerichtet. Der Bericht bedarf noch weiterer Bearbeitung innerhalb der IPAG und ist daher als "Work in Progress" gekennzeichnet. In einem nächsten Schritt wird die IPAG den Bericht finalisieren und an eHealth Suisse übergeben, so dass diese daraus eine technische Spezifikation erarbeiten kann. Ziel ist es, dass noch im ersten Halbjahr 2016 eine breite öffentliche Anhörung durchgeführt wird und das entsprechende Dokument im Anschluss als Austauschformat eMedikation von eHealth Suisse empfohlen wird.
 
Um die Nützlichkeit und Notwendigkeit der eMedikation zu illustrieren, hat das Koordinationsorgan Bund und Kantone eHealth Suisse einen kleinen Film erarbeitet. Dieser und andere Kurzfilme rund ums Thema Elektronisches Patientendossier stellen wir Ihnen unten zum Download bereit.
 
Microsoft Silverlight beziehenFilm eMedikationsdossier WMV
 
 
 
 

 Kontakt

 

Gesamtkoordination eHealth und kantonale Projekte D-CH:

Daniel Notter
eHealth Koordination National
Abteilung Märkte und Daten
pharmaSuisse
Schweizerischer Apothekerverband
Stationsstrasse 12
3097 Bern-Liebefeld
daniel.notter@pharmasuisse.org

 

Kantonale Projekte W-CH / TI und Ansprechperson für fachliche Impffragen:
 
Claudine Leuthold
eHealth Koordination kantonale Projekte und Impfen
Abteilung Märkte und Daten
pharmaSuisse
Schweizerischer Apothekerverband
Stationsstrasse 12
3097 Bern-Liebefeld
 

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