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Schweizerischer Apothekerverband

dosis Nr. 51 | September 2009

 

Erstversorgung aus der Apotheke - Bedarfsgerechte Lösungen für die Patienten

 

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Editorial

 

Sparen - Show wichtiger als Wirkung?

 

«Für die Apotheker spielt es keine grosse Rolle, wenn Medikamentenpreise angepasst werden. Seit 2000 sind ihre Dienstleistungen vom Preis entkoppelt. Eine Milliarde an Medikamentenkosten konnte so schon vermieden werden. Und doch haben wir uns in die Aktion zur Revision von Art. 52a ungewöhnlich vehement eingeschaltet.» 

 

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Grundsatz

 

Erstversorgung - Wie geht es weiter?

 

«Die Allgemeinmediziner sind in einer Krise. Die zufriedene und stolze Figur des allseits geachteten und unersetzlichen Landarztes ist ausser Mode geraten und auch die Tatsache, immer zur Verfügung zu stehen und wichtige Entscheidungen zu treffen, reizt nicht mehr. Die Ärzte wollen – wie alle anderen Menschen – Freizeit haben, eine Familie und die Möglichkeit, das kulturelle Angebot der Stadt nutzen zu können.»

 

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Fokus

 

Komplett unterschätzt - Probleme der Therapietreue

 

«Dienstag, 4. August 2009: Herr P. sucht im Kt. Wallis die Apotheke Q.mit einem grossen Papiersack auf. Inhalt: Medikamente im Wert von ca. 9'500.– CHF. Fundort: der Kleiderschrank seiner kürzlich verstorbenen Grossmutter. Lieferant: eine Versandapotheke. Die Verpackungen zeigen, dass die an Krebs erkrankte Frau während Jahren Medikamente zugeschickt erhalten hatte, die sie aus einem nicht bekannten Grund in ihrem Kleiderschrank zur Seite legte. Sie getraute sich offensichtlich nicht, ihrem Arzt reinen Wein einzuschenken. Die Therapie, die er für sie gewählt hatte, entsprach nicht ihren Vorstellungen. Eine direkte und persönliche Vereinbarung zwischen Arzt und Patientin fand nicht statt.»

 

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Standpunkt

 

Das Billigste kann schnell zum Teuersten werden

 

«2010 werden die Krankenkassenbeiträge in die Höhe schnellen. Damit ist die Grenze des Erträglichen überschritten, und zwar bei allen: sowohl bei den den Familien, in Bezug auf ihre Kaufkraft, als auch in der Wirtschaft. Überall muss der Gürtel enger geschnallt werden und jeder muss Opfer bringen.»

 

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Interview

 

Margrit Kessler, Präsidentin der Stiftung SPO

 

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