Grundausbildung Pharma-Assistentin EFZ /Pharma-Assistent EFZ– Rückblicke und Ausblicke
Vor einem Jahr ist die berufliche Grundausbildung der Pharma-Assistenten EFZ mit der neuen Bildungsverordnung angelaufen. Eine Umfrage bei allen beteiligten Apotheken zeigte, dass die ersten Eindrücke einem Leopardenfell ähneln: Grundtenor positiv, einige Flecken bedürfen der Korrektur und Verbesserung.
Mit der neuen Ausbildung wurden drei Ziele anstrebt:
- Eine gute Praxisabstimmung und Zukunftsorientierung, abgestützt auf den Kompetenzen und Situationen des Bildungsplans
- Die Verbesserung der Partnerschaft zwischen den Lernorten
- Die vollumfängliche Einbeziehung des Berufsbildners am Arbeitsort in die Beurteilung der Lernenden.
Die Reaktionen der Berufsbildner in den Apotheken bestätigen die Richtigkeit der Marschrichtung und der angebotenen Instrumente. Das neuen Berufsbild der Pharma-Assistenten EFZ sieht die Apotheke vornehmlich als „centre du bien être“: Das darauf ausgerichtete Profil mit 12 Kompetenzen wurde grösstenteils als „umfassend und vollständig“ beurteilt, während seine Überblickbarkeit von vielen als verbesserungswürdig betrachtet wird.
Die Situationen werden als eine gute Basis für die Gestaltung der Ausbildung und für die Arbeit an den drei Lernorten erachtet. Noch nicht ganz zu überzeugen vermag hingegen die konkrete Nützlichkeit der Situationen bei der Planung der Lehr- und Lernaktivitäten im Betrieb. Ähnliches gilt für die Beurteilung der Lernenden, die noch Probleme bei der Umsetzung verursacht.
Es wird jetzt darum gehen, v.a. im Bereich der Verständlichkeit, der Vereinfachung und der Handhabbarkeit der Instrumente Verbesserungen vorzunehmen und weitere Ausbildungsmassnahmen einzuleiten.
Die Vorbereitungsarbeiten für das Qualifikationsverfahren haben begonnen, welches neu durch eine gesamtschweizerische Gruppe geplant und vorbereitet wird.