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Die jungen Hausärzte Luzern zu Besuch bei den Giftmischern von Sursee

Die Offizin als Partner der Zukunft

JHAS_Luzern

Der Zugang zu kompetenten Ansprechpersonen rund um das Medikament wird für Ärztinnen und Ärzte je länger je wichtiger. Höchste Zeit also, verstaubte Vorurteile abzubauen und Kontakte zwischen den entsprechenden Berufsgruppen zu knüpfen! Auf eine Initiative der swiss Young Pharmacist Group und den jungen Hausärzten Luzern hin, lud die TopPharm Apotheke Meyer in Sursee am 18. März 2019 zu einem Abend der offenen Offizin ein. Das Apothekenteam rund um Willy Meyer zeigte den Medizinerinnen und Mediziner in vier Posten auf, was eine moderne Apotheke in der ambulanten Gesundheitsversorgung zu leisten vermag und wo Möglichkeiten für interprofessionelle Zusammenarbeit bestehen. Die Themenbereiche Herstellung, Beratung und Prävention, Betreuung von komplexen Patienten sowie die Aus- und Weiterbildung von Apotheker/innen wurden beleuchtet und rege diskutiert. Auch wurden im Gespräch die Bedürfnisse der jeweils anderen Berufsgruppe reflektiert und darauf aufbauend Ideen für gemeinsame Triage-Lösungen im Rahmen des manifesten Hausärztemangels andiskutiert.

Die eingeladenen Hausärzte zeigten sich interessiert und aufgeschlossen, was das Kompetenzen-Portfolio der Apotheke anbelangt. Sie haben erkannt, dass wir miteinander ein effizientes Setting für den Patienten und damit die Gesundheitsversorgung aufbauen können. Für die Apothekerinnen und Apotheker war es sehr spannend zu erfahren, dass die jungen Hausärzte im Verlaufe ihrer Ausbildung kaum Berührungspunkte mit der Apotheke haben. So erstaunt es nicht, dass sie wenig über uns und unser Handwerk rund um das Medikament und den Berufsalltag in einer Offizinapotheke wissen.

Nun gilt es den entstandenen Impuls lokal aufzunehmen und sich gemeinsam für den Patienten einzusetzen. Konkurrenzierende Interessen stehen bitte hinten an - sie bringen niemanden weiter, sondern fördern die Kluft, die es zu schliessen gilt. Es bleibt zu hoffen, dass derartige Initiativen auch seitens der lokalen Behörden und Institutionen unterstützt und genutzt werden. Die 14 Hausärztinnen und Hausärzte sowie die vier Apothekerinnen und Apotheker indes sind sich einig: Miteinander statt gegeneinander & den Patienten im Zentrum, dann klappts auch mit den Medis!