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Rechtsdienst

 
 

Der Rechtsdienst bietet den Mitgliedern von pharmaSuisse eine juristische Beratung, die eine erste rechtliche Analyse umfasst und erteilt Auskünfte zu verschiedenen Rechtsbereichen.
Dazu zählen unter andren Arbeitsrecht, internationale Diplomanerkennung, Berufsausübungsbewilligung, Abrechnung mit der Krankenkasse, Betäubungsmittel-, Chemikalien- sowie Heilmittelrecht.
Eine Vertretung vor Gericht wird nicht übernommen.

 
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Apotheker in unselbständiger Berufsausübung erhalten in den Bereichen Arbeitsrecht, internationale Diplomanerkennung sowie Berufsausübungsbewilligung Unterstützung.
Angeschlossene Apotheken erhalten in sämtlichen Rechtsbereichen, die den Betrieb einer Apotheke und die Berufsausübung betreffen, Unterstützung.
Die Hilfestellung des Rechtsdienstes ist im Mitgliederbeitrag inbegriffen.

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Konkrete Anfragen können Mitglieder direkt mit dem «Kontaktformular für Rechtsanfragen» stellen oder via Mail an BgFfWV8oEwISRl5SIBEPABZWSgUWXw==.

Kontaktformular für Rechtsanfragen

Mitglieder finden in den «Vorlagen, Leitlinien und weiterführenden Informationen» unter anderen zu folgenden Themen Auskunft:

  • Arbeitsrecht (Arbeiten in der EU)

  • Mutterschaft

  • Berufsgeheimnis und Datenschutz

  • Dringliche Abgabe, Missbrauch und Ausfuhr von Arzneimittel, Ausländisches Rezept sowie Versandhandel

  • Neues Chemikalienrecht, Haltbarkeit und Abgabe von Chemikalien

  • Lebensmittel

  • Abrechnung mit Krankenkassen, Verrechnung Magistralrezepturen, Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL)

  • Substitution

Vorlagen, Leitlinien und weiterführende Informationen
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Arbeitsrecht

 

Umfassende Informationen rund ums Arbeitsrecht finden Sie beim Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO). Im Mitgliederbereich unter Vorlagen, Musterverträge und Leitlinien finden Sie Musterverträge von pharmaSuisse zur Anstellung von Pharma-Assistenten, Apothekern und Verwaltern.

SECO
 

Mutterschaft

 

Schwangere Frauen und Mütter sind durch das Gesetz besonders geschützt. Eine Broschüre des SECO erläutert die gesetzlichen Vorschriften, insbesondere den Gesundheitsschutz, die Lohnfortzahlung sowie den Kündigungsschutz. Informationen zur Mutterschaftsentschädigung finden Sie auf der Website der AHV.

Broschüre Mutterschaft von SECO
 

Arbeitssicherheit (EKAS-Handbuch)

 

Jeder Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet, für die notwendige Sicherheit und den notwendigen Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zu sorgen. Das EKAS-Handbuch enthält eine praktische Anleitung, aktuelle Unterlagen der SUVA, die für Apotheken relevanten EKAS-Richtlinien sowie einen speziell für Apotheken erstellten Selbsteinschätzungsfragebogen zur Gefahrenermittlung und -behebung. Bestellung unter AwpeV3MYCwsBWVJgBg0VAAAdCxgD, CHF 75 für Mitglieder, CHF 150 für Nichtmitglieder.

EKAS-Ordner
 

Diplomanerkennung: Arbeiten in der Schweiz und der EU

 

Die bilateralen Abkommen zwischen der Schweiz und der EU von 1999 ermöglicht es Schweizern in den EU-Staaten und EU/EFTA-Bürgern in der Schweiz zu arbeiten.

Unseren Mitgliedern stehen zudem praktische Ratgeber für die Länder Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich zur Verfügung. Für Grossbritannien können Sie sich an das General Pharmaceutical Counsil wenden.

 

Arbeiten in der EU

 

Durch das Freizügigkeitsabkommen können Schweizer in den EU-Staaten vereinfacht eine Arbeit aufnehmen und es gelten weitgehend die gleichen Lebens-, Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen wie für EU-Bürger. Das Recht des freien Personenverkehrs beinhaltet Regeln zur Koordination der Sozialversicherungssysteme und zur gegenseitigen Anerkennung von Berufsqualifikationen und wird ergänzt durch Regelungen zur begrenzten Erbringung von Dienstleistungen.

Die Broschüre «Schweizerinnen und Schweizer in der EU» liefert Ihnen generelle Informationen zur Personenfreizügigkeit.

Broschüre: Schweizerinnen und Schweizer in der EU
 

Arbeiten in der Schweiz

 
 

Direkte Anerkennung von Diplomen aus EU/EFTA-Staaten

Aufgrund der bilateralen Verträge sind die Apothekerdiplome der einzelnen EU/EFTA-Mitgliedstaaten dem eidgenössischen Apothekerdiplom gleichgestellt. Somit wird die Apothekerausbildung aus der EU/EFTA in der Schweiz anerkannt und gilt als gleichwertig. Mit einem Diplom aus einem EU/EFTA-Mitgliedstaat können Sie in der Schweiz als Pharmazeut in der öffentlichen Apotheke (Offizin), einem Spital oder in der Industrie arbeiten. Für die direkte Anerkennung sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Die gesuchstellende Person besitzt die Staatsangehörigkeit der Schweiz oder eines Vertragsstaates der Schweiz (EU oder EFTA) bzw. der/die Ehepartner/in besitzt die Staatsangehörigkeit eines dieser Staaten;

  • Das vorgelegte Diplom (inklusive die allfällig notwendigen zusätzlichen Bescheinigungen) entspricht der in der EU-Richtlinie 2005/36/EG bzw. im EFTA-Übereinkommen enthaltenen Bezeichnung;

  • Das Diplom (inklusive allfällige zusätzliche Ausweise) wurde von der in der EU-Richtlinie bzw. im EFTA-Übereinkommen genannten Behörde ausgestellt.

In den meisten Kantonen benötigt man für die Tätigkeit in der Offizin zusätzlich eine kantonale Berufsausübungsbewilligung. In der Regel werden die Berufsausübungsbewilligungen vom Gesundheitsdepartement oder dem Kantonsapotheker des jeweiligen Kantons ausgestellt und man benötigt dafür zwingend eine Diplomanerkennung der Medizinalberufekommission des Bundesamtes für Gesundheit (MEBEKO). Wir empfehlen Ihnen sich direkt mit dem Kantonsapotheker des jeweiligen Kantons in Verbindung zu setzen.

Hierzu ist noch zu ergänzen, dass Sie für die Tätigkeit in der Offizin über die notwendigen Kenntnisse einer Amtssprache des Kantons, für welchen die Bewilligung beantragt wird, besitzen müssen. Sofern Sie eine Amtssprache des Kantons Ihrer Wahl nicht sprechen, macht deshalb eine Bewerbung in diesem Kanton keinen Sinn.

Für die direkte Diplomanerkennung wenden Sie sich direkt an die MEBEKO.

 

 

Indirekte Anerkennung von Diplomen aus Drittstaaten

Anerkennt ein EU/EFTA-Vertragsstaat ein Drittstaatendiplom (Diplom erworben ausserhalb EU/EFTA), kann die Schweiz diese Anerkennung bestätigen, wenn die gesuchstellende Person:

  • die Staatsangehörigkeit der Schweiz oder eines Vertragsstaates (EU/EFTA) besitzt, bzw. ihr/e Ehepartner/in besitzt eine dieser Staatsangehörigkeiten;

  • im Anerkennungsstaat uneingeschränkt mit denselben Rechten zur Berufsausübung berechtigt ist, wie Personen, die im Anerkennungsstaat die gesamte Ausbildung absolviert und das in der EU-Richtlinie enthaltene Diplom erworben haben. Gemäss der EU-Richtlinie 2005/36/EG muss die erste Anerkennung in Beachtung der Minimalanforderungen an die Ausbildung der Richtlinie erfolgt sein;

  • im Anerkennungsstaat und/oder in der Schweiz eine aktuelle (d.h. nicht länger als 5 Jahre zurückliegende) klinische Berufserfahrung von mindestens 3 Jahren erworben hat.

Wenden Sie sich für weitere Informationen direkt an die MEBEKO.

Falls Sie ein Diplom eines Nicht-EU/EFTA-Staates erworben haben und dieses Diplom von einem anderen EU/EFTA-Staat nicht anerkannt wurde, können Sie Ihr Diplom in der Regel nicht in der Schweiz anerkennen lassen. Der Erwerb des eidgenössischen Diploms ist aber unabhängig Ihrer Nationalität möglich.

 

 

 

Verwalterstellung in einer Apotheke

 

Apotheker, welche in eigener fachlicher Verantwortung (privatwirtschaftlich in eigener fachlicher Verantwortung bzw. selbstständig; z.B. Verwalter, Geschäftsführer, Betriebsleiter einer Apotheke) tätig sein wollen, benötigen in jedem Fall eine Berufsausübungsbewilligung des Kantons.

Seit dem 1. Januar 2018 können nur noch Inhaber des eidgenössischen Weiterbildungstitel «Fachapotheker in Offizinpharmazie» eine Verwalterstelle übernehmen. Die SASIS ist zuständig für die Erteilung der Zahlstellenregisternummer (ZSR-Nr.), mit welcher die Leistungserbringer (Apotheke) mit der Krankenkasse abrechnen können:

SASIS AG
Ressort ZSR
Postfach 3841
6002 Luzern 2 Universität

 

SASIS AG